Wissenswertes über Wärmepumpen

17 Juli 2019
 Kategorien: Handwerke & Hobbys, Blog

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Die Wärmepumpe stellt eine Heizung dar, die gespeicherte thermische Energien aus der Umwelt nutzt, sodass Gebäude erwärmt werden können. Die Funktionsweise ist dabei nicht mit einer Öl-, Gas- oder Holzheizung vergleichbar, da bei Wärmepumpen ein komplizierter als auch technischer Prozess dahinter steckt. Am ehesten könnte man die Wärmepumpe mit dem Kühlschrank vergleichen, denn auch die Wärmepumpe hebt thermische Energien mithilfe geringer Temperaturen an. So kommt es im Kühlschrank zu kühleren Temperaturen, während bei der Wärmepumpe die Wärme der Umwelt im Heizungssystem genutzt werden kann.

Die Funktionsweise der Wärmepumpen, wie sie z.B. Climatec Badisch e.U., anbietet

Wie bereits erwähnt nutzen Wärmepumpenheizungen für Warmwasser und Raumwärme die Umweltenergie. Bei der Funktionsweise sollte man außerdem die technischen Prozesse genauer ins Auge fassen. Die wichtigsten Bauteile: ein Verdichter, zwei Wärmeüberträger sowie ein Entspannerventil. Des Weiteren ist für die Wärmenutzungsanlage ein in sich geschlossenes Rohrnetz notwendig, sodass auch die Wärme direkt in die individuellen Gebäudebereiche geleitet werden können. Demnach wird aus der ursprünglichen Wärmepumpe eine komplette Wärmepumpenheizung.

Der Verdampfer (1. Wärmeüberträger) führt thermische Energie aus Wasser, Erde oder Luft direkt auf ein dafür vorgesehenes Kältemittel, sodass diese über physikalische Eigenschaften bei geringen Temperaturen verdampft. Im zweiten Schritt kommt es durch den Verdichter zur Erhöhung des Drucks bezüglich des in Dampfform vorhandenen Kältemittels, der Druck wird dabei solange erhöht, bis dessen Temperatur über dem eigentlichen Heizungssystem der Wärmepumpe liegt. Infolgedessen erfolgt die Abgabe der entstandenen Wärme über den Verflüssiger (2. Wärmeüberträger) ans Heizungssystem. Kühlt das Kältemittel ab, senkt sich der Druck, sodass das Medium wieder flüssig wird. Bei vollständiger Regeneration des Kältemittels, fließt dieses durch ein Entspannerventil, zum Verdampfer, sodass der Wärmepumpen-Prozess von vorne beginnen kann.

Die Wärmepumpen-Effizienz ist abhängig vom Temperaturhub, ist dieser niedrig, ist auch die Effizienz größer. Demnach ist die Arbeit einer Wärmepumpe dann wirtschaftlicher, sollte die Temperatur der thermischen Umweltenergie hoch sein und die im Heizungssystem eher niedriger. Diese Möglichkeit besteht allerdings erst mit der Kombination eines großen Heizkörpers oder einer Flächenheizung sowie einer Sole-Wärmepumpe.

Der Einsatz einer Wärmepumpe mit ihren Vor- und Nachteile

Die Vorteile zeigen sich zum einen bei den deutlich geringeren Heizkosten. Darüber hinaus ist man mit einer Wärmepumpe deutlich unabhängiger im Zuge der Preisschwankungen vieler fossiler Energieträger. Des Weiteren schont man mit dem Einsatz einer Wärmepumpe auch die auf der Welt vorkommenden endlichen, fossilen Ressourcen. So ist beispielsweise auch die Finanzierung einer Wärmepumpe über staatliche Mittel zur Förderung möglich. Ein weiterer Vorteil: der Betrieb ist wartungsarm.

Die Nachteile zeigen sich im Vergleich zu anderen Heizmöglichkeiten, so sind beispielsweise die Anschaffungskosten deutlich kostenintensiver und auch der Aufwand zur genehmigungspflichtigen Nutzung einer solchen Wärmepumpe ist um einiges höher. Hinzu kommen bei einer fehlerhaften Planung auch hohe Stromkosten.